Die BRÜCKE

Mädchenwohnhaus Bad Ischl





Träger





Der Verein und sein Vorstand

Der Dachverband ist eine gemeinnützige Gesellschaft mit einem Vorstand, der aus fünf Mitgliedern besteht.

  • Mag. Elisabeth Pammesberger, Leiterin des Stammhauses
  • Mag. Johannes Aglassinger, Psychoanalytiker und Leiter der AWG Gruppe
  • BA Maria Höpflinger, Regionalleiterin beim Verein Hilfe für Kinder und Eltern
  • Daniela Kosch, Sozialpädagogin im Beschäftigungsprojekt Prima Vera
  • Andrea Wimmer Gassner, Sozialpädagogin in der HBLA Ursprung, Elixhausen






Zur Geschichte



1994 beschlossen wir fünf Gesellschafter, alle sehr engagiert und im Sozialbereich tätig, selbstständig zu werden. Wir wollten es besser machen! Also gründeten wir einen gemeinnützigen Verein, schrieben ein Konzept und begannen die Verhandlungen mit der Fachabteilung. Eigentlich lief das alles ohne Probleme. Auch das Haus, das wir mieteten, war das erste, das wir besichtigten.

Und so zogen im November 1994 die ersten Mädchen im Stammhaus ein, damals noch in der Anton Brucknerstrasse und damit begannen die Bewährungsproben. Denn wir mussten uns erst einen guten Ruf erarbeiten. Zwei Jahre später kamen die ersten Außenwohnungen dazu. Immer mehr Wohnungen wurden angemietet, bis die jetzige Höchstzahl von 12 Mädchen erreicht wurde.



2014 wurde endlich mit dem Bau eines neuen Stammhauses begonnen. Monatelang wurde der Bau hinausgezögert, da wir keine Baugenehmigung bekamen. 2015 konnten wir endlich das neue Haus beziehen.



2015 gab es eine große Anzahl Asylwerber. Da gerade das Haus in der Anton Brucknerstraße leerstand, zogen 14 junge Burschen aus Afghanistan und Syrien ein. Schließlich kam noch eine AWG für die volljährig gewordenen Burschen dazu.





Handlungsprinzipien und Haltung



Wertschätzender und respektvoller Umgang zwischen Jugendlichen, MitarbeiterInnen und Leitung bilden die Grundvoraussetzung für pädagogisches Handeln.

  • PsychoanalytischeGrundhaltung; Die Psychoanalyse, die ein Theoriegebäude über die Entwicklung des Menschen, das menschliche Erleben, Denken und Verhalten beinhaltet, prägt unsere Arbeit als MitarbeiterInnen der Brücke.

  • Unser pädagogischer Alltag umfasst ressourcen und prozessorientiertes Arbeiten unter Einbeziehung von Herkunfts- und Beziehungssystemen. Verschiedene methodische Ansätze fließen in die tägliche Arbeit mit den Mädchen ein.

  • Kontinuität; Bekannte Regeln und Grenzen, ein strukturierter Tagesablauf, ein BezugsbetreuerInnensystem sowie eine größtmögliche Vorhersehbarkeit und Eindeutigkeit in den Handlungen und Reaktionen der MitarbeiterInnen garantieren Verlässlichkeit und Stabilität.

  • Hilfe zur Selbsthilfe bedeutet Stärkung und Förderung von Handlungskompetenzen durch individuelle Unterstützung bei der Entwicklung und Umsetzung von Zielen.

  • Förderung der Eigenverantwortung; In Abhängigkeit von Alter und Entwicklung werden die Mädchen in Entscheidungsprozesse, die ihr Lebensumfeld betreffen, eingebunden.

  • Loyalität gegenüber den Mädchen bedeutet für uns, Vertretung, Anwaltschaft und Förderer der Mädchen zu sein.

  • Individualität; Die Mädchen werden als eigenständige Personen gesehen und anerkannt, sowie in ihrer Unterschiedlichkeit wahrgenommen und gefördert.

  • Selbstständigkeit; Durch schrittweise Übertragung von Aufgaben, entwickeln die Mädchen neue Handlungskompetenzen.

  • Humor und Anteilnahme dienen der Entlastung in schwierigen Situationen.



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über uns





Die Brücke besteht aus zwei Teilkonzepten und dem Projekt Hayet

Das Mädchenwohnhaus

Erstens gibt es das sozialpädagogisch-therapeutische Mädchenwohnhaus (MWH), das Stammhaus, das „rund um die Uhr“ betreut wird. Zielgruppe sind Mädchen ab 13 Jahre, die aufgrund krisenhafter Umstände und/oder massiver Überforderung im Herkunftssystem stationär betreut werden.





Die Aussenwohngruppe

Zweitens gibt es die sozialpädagogisch-therapeutische Außenwohngruppe (AWG). Hier werden die Mädchen in der Regel täglich mehrere Stunden von einer Sozialpädagogin betreut. Doch bilden die AWG-Mädchen auch eine Gruppe, die gemeinsam auf Urlaub fährt, sich im AWG Büro trifft und zusammen Freizeit erlebt.





Das Hayet

Der dritte Teil betrifft das Projekt Hayet. Hier werden unbegleitete, minderjährige Asylwerber betreut. Neben dem Erwerb der deutschen Sprache geht es vorrangig um Integration in unsere Kultur und um Vermittlung an einen Arbeitsplatz.







Projekte





Jedes Jahr finden im Mädchenwohnhaus mind. ein Outdoorprojekt statt. Dabei geht es darum, mit den Betreuern Abenteuer im Freien wie Klettern, Raften o. ä. zu erleben. Die besondere Umgebung, am Lagerfeuer, in einer Hütte, im Kontakt mit der Natur bietet den Mädchen gute Voraussetzungen, sich und ihre Schwierigkeiten besser wahrzunehmen, aber auch Selbstvertrauen und Vertrauen zu anderen zu gewinnen. Auch die Außenwohngruppe bietet solche Projekte immer wieder an.





Beim Frauenprojekt, das auch mind. einmal im Jahr stattfindet, geht es darum, sich mit dem Thema Weiblichkeit und Sexualität zu beschäftigen.





In den Sommerferien fahren BetreuerInnen und Mädchen gemeinsam auf Urlaub. Neben der Erholung geht es vor allem um Beziehungsaufbau und Gruppendynamik. Abseits von Druck, Alltag und Gewohntem erleben die Jugendlichen die Gemeinschaft der BetreuerInnen, sowie ein anderes Land mit fremder Kultur und Sprache. Das Stammhaus fährt meistens auf einen Campingplatz. Die AWG Gruppe fliegt mit ihren Jugendlichen in den Süden.





Betreuer





Stammhaus

  • Doris Preisch:
    Diplom-Lehrgang für Sozialpädagogik, Constanze Zoff, 2011 Fachlehrgang für psychosoziale und sozialpsychiatrische Arbeit, 2002, beim Österr. Dachverband der Vereine und Gesellschaften für psychiatrische und soziale Gesundheit

  • Marcus Zehetner:
    Erlebnispädagoge Wildnisschule 2002, Diplom-Lehrgang für Sozialpädagogik, Fachbetreuer f. Sozialpädagogik, Constanze Zoff, 2009

  • Bernhard Schutti:
    Lehrgang f. systemische Sozialpädagogik, FAB organos, 2002 Dipl. Lehrgang systemische Erlebnispädagogik-österr. Wildnisschule, 2005 Dipl. Lehrgang Sozialpädagogik, Constanze Zoff, 2008

  • Karin Soukup:
    Klinische Kunsttherapeutin, Kreativtrainerin, Mal- und Gestaltungstherapeutin, 2005, MGT Seminarinstitut Diplom-Lehrgang Sozialpädagogik Mu-Network, begonnen 2008 beendet 2010

  • Mag. Anita Haaser (derzeit Karenz):
    Magister in Erziehungswissenschaften, 2006, Paris Lodron Universität

  • Ingrid Kettl (Karenzvertretung):
    Diplomierte Kindergartenpädagogin, abgeschlossen 2001- und Zusatzausbildung Hortpädagogin, abgeschlossen 2015

  • Eva Hörtenhuber:
    Pädagogik Studium in Salzburg, Master of Arts of Social Sience FH Innsbruck, 2014

  • Stefan Loidl:
    Ausbildungszentrum der Caritas Salzburg Fachsozialbetreuer im Schwerpunkt Behindertenbegleitung, 2014 Diplommodul 2015

  • Sigrid Bachauer: Sekretärin

  • Edith Käfer: Haushälterin

  • Außerdem gibt es noch den Zivildiener, eine Langzeitpraktikantin und wechselnde KurzzeitpraktikantInnen




Aussenwohngruppe

  • Schmutzer Nadja
  • Märzendorfer Claudia
  • Seifert Martina
  • Auinger Greta
  • Köchin Gratzenberger Elisabeth



Hayet

  • Stefan Grubauer:
    Diplomierter Kindergartenpädagoge Bakip Vöcklabruck, abgeschlossen 2010

  • Sonja Monti:
    Diplomierte Sozialpädagogin am BFI Linz, abgeschlossen 2015

  • MA Monique Germano:
    Masterstudium politische Bildung 2014 abgeschlossen, Bachelorstudium Journalismus 2010 abgeschlossen, Hamburger Akademie für Fernstudium - Weiterbildung Psychologische Beratung ,abgeschlossen 2016

  • Reefat Mustafa:
    hat in Syrien in einem Internetcafe gearbeitet, ist Ende 2014 nach Österreich gekommen

  • Shadi Alista:
    war in Syrien Besitzer eines großen Lebensmittelladens, ist am 15. 2. 2015 in Österreich angekommen

  • Martin Obert-Hamberger:
    Diplomierter Sozialpädagoge Vital Akademie Linz, abgeschlossen 2017




Jobs & Aktuelles




Infos zu Praktikum, Zivildienst, Betreuer


Immer wieder suchen wir Praktikantinnen, die bei uns einen ersten Einblick in ihr zukünftiges Berufsfeld gewinnen möchten. Wir nehmen jedoch keine PraktikantInnen, die weniger als 140 Stunden absolvieren möchten.

Bist du aus der Umgebung Bad Ischl und möchtest Du einen Zivildienst machen, der abwechslungsreich und selbstständig ist, dann melde Dich bei uns. Bitte nur mit Führerschein!

Kontakt




Mädchenwohnhaus „Die Brücke“


Traunreiterweg 19a
4820 Bad Ischl

Tel.: 06132-23013 oder 22933
Fax: 06132-22933-4
Mobil: 0676-4121821

Leiterin: Mag. Elisabeth Pammesberger: 0699-11490973

Email:
stammhaus(at)diebrueckebadischl.at
e.pammesberger(at)diebrueckebadischl.at






Außenwohngruppe


Esplanade 4-15
4820 Bad Ischl

Tel.: 06132-23979
Fax: 06132-23013-4

Leiter: Mag. Johannes Aglassinger: 0699-11513703

Email:
aussenwohngemeinschaft(at)diebrueckebadischl.at
j.aglassinger(at)diebrueckebadischl.at






Projekt „Hayet“


Anton Brucknersraße 2a
4820 Bad Ischl

Mobil: 0664-2547008

Leiterin: Mag. Elisabeth Pammesberger 0699-11490973






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